Eseltour – Der zweite Tag

7.30 Uhr
Nach einer etwas frischen Nacht in unserem Baumhaus, begrüßt uns am Morgen die Sonne und das Geschrei der Gänse. Wir gehen zur Dusche, duschten und gingen ausgeschlafen und frisch zum Frühstück. Natürlich haben wir zuvor Emma uns Espe begrüßt, die schon auf uns zu liefen. “Ist das schön”, die beiden haben uns schon akzeptiert dachte ich bei mir. Genau so hatte ich es mir vorgestellt, Harmonie und eins sein mit dem treuen Wegbegleitern.
Ein reichlich gedeckter Frühstückstisch erwartete uns schon. Brötchen, Käse, Straußenleberwurst, Honig, selbstgemachte Marmelade, Saft, Kaffee, Tee liebevoll angerichtet.
Nach dem Frühstück hieß es die Esel putzen und neu bepacken. Alles klappt gut und wir marschieren frohen Mutes davon.
Doch an diesem Tag blieb es nicht so, die Esel machten ihrem Namen alle Ehre. Bereits nach ca. 2 Kilometern hatte Emma schon keine Lust mehr zu laufen. So zog es sich durch den ganzen Tag. Wir kommen immer nur langsam und nach langer Wartezeit kleine Stückchen voran. Alles schieben, zerren, zu reden hilft heute nichts. Meist war es Emma, die einfach stehen blieb und nicht weiterging, mit de Hufen scharrte und bockig stehen blieb. Zu allem Überfluß fing es dann nachmittags an zu regnen, so das wir uns gegen 16 Uhr entschieden, unsere Tour hier ab zu kürzen, den Rest der vorgeschriebenen Route nicht weiter liefen, sondern auf direktem Weg die zweite Station aufsuchten. Dadurch haben wir leider den Besuch bei unserer Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel versäumt.
Die zweite Station, Das “Gesinde-Haus” in Neu Temmen. Was uns wohl heute auf der Station erwartet? In Neu Temmen fragen wir eine ältere Dame nach dem Weg zum Gesindehaus. “Das rote Haus , das da oben quer steht” sagte sie zu uns und ich sah es schon von weitem. Hier ist die Wende auch 20 Jahre nach dem Mauerfall noch nicht angekommen. Wir treffen auf ein altes ziemlich in die Jahre gekommenes Gehöft. Von innen sieht es ähnlich aus. Aber die Gastgeber sind sehr nett. Wir essen zusammen an einem Tisch, mit noch einem zweiten Esel Wanderpaar.
Mal schaun was morgen sein wird.

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