Werde ein Designer

Wir alle sind ja Designer,

Junge Frau studiert in einem modernen Unterricht stock photography

 

 

 

 

 

da wir wunderschöne Dinge entwerfen und auch Herstellen.

Es muss ja nicht unbedingt ein Kleidungsstück sein, das ein Designer entwirft. Auch ein Körnerkissen erfordert Kreativität, Fantasie, ein Gespür für schöne Dinge und Geschicklichkeit. Es muss genauso designt werden wie zum Beispiel ein Kleidungsstück  von Karl Lagerfeld damit es überhaupt interessant für mögliche Kunden wird.

Auch ein ansprechender Name für eure Marke wird ab einem gewissen Punkt ein wichtiger Faktor für euer Geschäft sein. Vielleicht fällt dir ja bei der richtige Name bei deinen Überlegungen über Formen und Stoffmuster zufällig ein.

Unser Entwurf über Form und Stoffmuster für unser Körnerkissen steht zwischenzeitlich und nun folgt die Herstellung.

Für ein gutes Ergebnis ist eine präzise und ordentliche Vorarbeit sehr wichtig. In einem Nähkurs sagte die Lehrerin mal zu uns  ”Gut gebügelt ist halb genäht”. Es ist wirklich so, die Erfahrung werdet Ihr auch machen.

Wir haben uns nun für eine Form entschieden und beginnen mit dem übertragen auf den entsprechenden Stoff. Am Anfang nähen wir ein rechteckiges Körnersäckchen in der Größe von 40x20cm.

So nun kann es schon losgehen

Material:

-2 zugeschnittene Stoffteile Größe 42x22cm
-900 Gramm gereinigter Bio-Weizen

Die beiden Stoffteile  bügeln und jeweils an einer schmalen linken Seite (hier ist linke Stoffseite gemeint) einen kleinen Saum von ca. 1cm umbügeln.
Anschließend die beiden Teile rechts auf rechts legen, so dass die umgebügelten Seiten genau übereinander liegen, mit einem Reihfaden heften oder mit Stecknadeln fixieren.

Es entsteht dann ein Rechteck mit den Maßen:

-42cm lange Seite

-22cm schmale Seite, dabei linke Seite jeweils mit Saum

Entscheide selbst welche der Vorgehensweise dir eher zusagt. Geübte Näherinnen werden auch ohne heften oder fixieren arbeiten.

Nun beide Teile füßchenbreit an drei Seiten zusammen nähen, nur die schmale Seite mit dem Saum offenlassen.

Das dabei entstandene Säckchen auf rechts ziehen und die Nähte ausbügeln.
Anschließend mit den Weizenkörnern füllen, die offene Seite heften oder mit Stecknadeln fixieren, damit die Körner nicht herausfallen können, und zunähen.                          

                     

           Schon ist unser neues Körnerkissen fertig.

 

Die anderen Formen, den Schal zum Beispiel,  nähen wir in einem der nächsten Folgen.

 

Ich wünsche viel Spaß und viel Erfolg

 

 

Hier noch ein Hinweis auf einen tollen Blog:

http://feinesstoeffchen.wordpress.com/

Dort findet Ihr total süße Sachen und die Nähanleitungen dazu.

Schaut doch einfach rein.

Kreative Stunden – Wie finde ich die richtige Form?

Wie soll das Körnerkissen aussehen?

Nachdem wir nun einen Stoff gewählt haben, ist die zweite Überlegung, falls nicht schon in euren Köpfen geschehen, welche Form das Kissen bekommen soll.

Hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du musst überlegen, für welchen Zweck benötige ich mein Wärmekissen:

  • Quälen mich oft Bauchschmerzen oder sogar Krämpfe und es soll  Linderung  bringen oder einfach meine Bauch wärmen.
  • Leide ich oft unter Nackenverspannungen, die leider heutzutage fast jeder vom  vielen Sitzen vor dem Computer erleiden muss. Unerträgliche Rückenschmerzen die uns ein Stück Lebensqualität rauben. Oft sind es auch  einfach die kalten Füße die gewärmt werden möchten.

Ich denke jeder von uns findet sich hier irgendwo wieder.

Diese Überlegungen sind wichtig um die richtige Form zu wählen um so auch die optimale Wirkung zu erzielen.

Ich habe mich auf drei Formen festgelegt:

Die Körnersäckchen

   Die rechteckige Form

  Der Körnerschal         

Die Körnersäckchen  wie es sie auch schon zu Uromas Zeiten gab, ja so alt sind die natürlichen Wärmflaschen.  Es kann sowohl quadratisch in jeglicher Größe sein, je nach eigenem Empfinden.


Omas Körnersäckchen

Die Größe der Säckchen richtet sich nach der Verwendung.  Für ein Kissen zum Wärmen der Füße oder des Bauches ist eine Größe von 40x20cm oder auch 30x20cm schon ausreichend. Ist das Körnerkissen für ein Kleinkind gedacht würde ich eine kleinere Größe bevorzugen, das Kissen ist auch leichter, das Bäuchlein eines Kindes wird nicht erdrückt.

Wird es aber größer müsst ihr eventuell Kammern absteppen um ein Verrutschen der Körner in eine Ecke zu Vermeiden. Die Körner sind dann immer dort wo sie nicht sein sollen, der Ärger ist groß und das Körnerkissen verschwindet wahrscheinlich in einer Schublade.

Für den Nacken- und Schulterbereich empfehle  ich zwei Varianten. Die rechteckige Form mit Größen von 60x15cm oder 60x20cm. Hier wird das Kissen in sechs gleich große Kammern abgesteppt, wodurch die Füllung einen optimalen Halt bekommt. Es gibt kein Rutschen, das Kissen bleibt an schön in Form.

Die noch komfortablere Variante ist der Körnerschal. Er  passt sich der natürlichen Form des Nackenbereiches an. Die Variante ist sehr aufwendig, aber die Mühe lohnt sich wirklich.

Auch bei kleinen Kinder die unter Kolliken leiden, wirkt ein Körnersäckchen entspannend.

Für Kinder sollte es auch interessant gestaltet sein. Warum nicht einen kleinen Hund oder einen Teddy zum Knuddeln. Auch Sonne, Mond uns Sterne sind sehr beliebte Motive. Für die Füllung wird dann meist in ein separates Kissen angefertigt, damit die Möglichkeit besteht das Kissen zu waschen, was mit Füllung ja nicht möglich ist.

Das Internet bietet auch hier viele Möglichkeiten sich Anregungen und Ideen zu holen.

Der nächste Schritt ist nun das Fertigen und damit werden wir uns das nächste Mal befassen.

Bis bald…

 

 

 

Praktisch und schön – Wo finde ich den richtigen Stoff?

Herzlich Willkommen zum ersten Teil unseres Workshops:

Wie nähe ich mein eigenes Körnerkissen?

und wir beginnen auch sofort.

Praktisch und schön soll unser Körnerkissen werden.

Durch liebevolle und individuelle Gestaltung machst du dein Körnerkissen zu etwas Besonderem. Denn oft sind es die netten Kleinigkeiten, die im stressigen Alltagsleben ein Lächeln auf unser Gesicht zaubern und uns erfreuen. Ich lege immer besonderen Wert auf sehr schöne, ausgefallene und qualitativ hochwertige Stoffe für meine Näharbeiten.

Wo finde ich den richtigen Stoff?

Ein guter Stoff lässt sich besser und auch leichter verarbeiten, auch die Qualität des Garnes solltet Ihr nicht unterschätzen. Billige Garne verleiten zwar oft zum Kauf, aber bei der Verarbeitung werden die Unterschiede schnell deutlich. Natürlich habe auch ich anfangs oft Angeboten nicht widerstehen können, mich dann über unsaubere Nähte und abgerissene Fäden geärgert.

Für meine Körnerkissen verarbeite ich nur reine Baumwollstoffe, da diese für die Erwärmung der Körnerkissen in der Mikrowelle oder im Backofen geeignet sind.

Handarbeitsgeschäfte findet man in jeder Stadt. Sie bieten oft eine große Auswahl an Stoffen für jeden Geschmack und die passenden Nähgarne an.

Eine weitere Möglichkeit, gute Stoffe zu kaufen, ist der “Stoffmarkt Holland”, der in vielen Städten über das ganze Jahr verteilt an über 140 Ständen Stoffe und Zubehör, alles zum Selbernähen, anbietet. Temine und Orte findet Ihr auf der Website von Stoffmarkt Holland.

Wunderschöne Stoffe mit tollen Mustern bekommt man bei Westfalenstoffe in Münster.  Die Westfalenstoffe AG unterziehen sich strengen Prüf- und Kontrollverfahren  und dürfen ihre Artikel mit der Oeko-Tex® Standard 100-Auszeichnung versehen. Der Verkauf ab Werk erfolgt jedoch nur an Gewerbetreibende.

Hier nur einige Musterbeispiele:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit ein wenig Recherche im Internet findet man noch verschiedene Versandhandel wie Zanderino oder Buttinette und viele mehr.

Probiert es einfach aus, schnell werdet Ihr feststellen wo ihr zufrieden seid.

Bei Fragen wendet euch gern an mich. Jede Email wird von mir so schnell wie möglich beantwortet.

 

Dann viel Spaß beim Stöbern und morgen geht es weiter mit dem Thema:

 Wie finde ich die richtige Form?


Hier einige Links:

http://www.westfalenstoffe.de

http://www.stoffe-zanderino.de

http://www.buttinette.com